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Schweizer Final – Visana Sprint

Schweizer Final – Visana Sprint

Auf die Plätze, fertig, Los! Am vergangenen Sonntag, 20.09.2026 verwandelte sich der Bundesplatz in Bern zur Hochburg der schnellsten Nachwuchssprinterinnern und Sprinter der Schweiz. Wer hier dabei ist, hat ultraschnelle Beine! Die besten aus den Kantonalfinals durften sich über einen Startplatz am grosser Schweizer Final des Visana Sprints freuen.

Die prominente Eventpatin Mujinga Kambundji unterstützte die Finalistinnen und Finalisten mit grosser Begeisterung und zeigte mit ihrer Anwesenheit eindrucksvoll, welchen Weg der Visana Sprint für junge Talente ebnen kann. Als mehrfache Siegerin in ihrer Jugend und heutige Welt- sowie Europameisterin zählt sie seit Jahren zur internationalen Sprintelite.

Auch drei junge Talente vom LV Fricktal stellten sich der Herausforderung beim Schweizer Final des Visana Sprints in Bern.

Kieran Vogel (M14) zeigte mit 9,86 Sekunden über 80 Meter eine starke Zeit und konnte sich für die Halbfinals qualifzieren. Dort pulverisierte er seine Persönliche Bestleistung auf 9,65 Sekunden und verpasste den grossen Finaleinzug um knappe 5 Hundertstel.

Elin Stocker (W12) sprintete die 60 Meter in 8,72 Sekunden und belegte im zweiten Vorlauf den zweiten Rang. Leider reichte dies um winzige 3 Hundertstell nicht für die Halbfinals, schade.

Mia Böhler (W15) absolvierte die 80 Meter in schnellen 10,69 Sekunden und wurde im fünften Vorlauf Vierte was leider nicht für eine Halbfinalteilnahme genügte.

Trotz der verpassten Finaleinzüge zeigten die jungen Nachwuchstalente des LV Fricktals beeindruckende Leistungen und wurden von der einzigartigen Atmosphäre in Bern beflügelt. Wir gratulieren euch herzlichen zu dieser grossartigen Leistung, weiter so🎉🥳🫶

Fotos📸 sind in der Galerie zu finden

Fabienne brilliert in Budapest

Fabienne brilliert in Budapest

Bericht auf Seite von Swiss Athletics vom 13.9.26

Am dritten und letzten Tag der World Ultimate Championships in Budapest (HUN) setzte Fabienne Hoenke den Glanzpunkt aus Schweizer Sicht: Die EM-Vierte qualifizierte sich dank einer Klasseleistung für den 200-m-Final und lief in diesem auf den 8. Platz.

Fabienne Hoenke brillierte in der zu Ende gegangenen Saison mit einer bemerkenswerten Konstanz. Vor dem grossen Schlusspunkt im WM-Stadion von 2023 war sie nicht weniger als acht Mal unter 22,80 Sekunden gelaufen und hatte insgesamt dreimal einen Schweizer U23-Rekord aufgestellt. Ihre aktuelle Bestmarke steht bei 22,46 Sekunden, gelaufen im Halbfinal an der EM Mitte August in Birmingham (GBR), wo sie im Final glänzende Vierte wurde. Zum Vergleich: Die EM-Limite war bei 22,85 fixiert.

Dank ihrer herausragenden Leistungen in diesem Sommer sicherte sich die 22-jährige Aargauerin einen Startplatz bei der Premiere der World Ultimate Championships. Nach einem reich befrachteten August mit EM, Athletissima Lausanne und Weltklasse Zürich verzichtete sie auf einen Start beim Diamond-League-Final in Brüssel (BEL), für den sie eine Einladung bekommen hatte, um sich optimal auf den Event in Budapest vorzubereiten. Dieser Entscheid hat sich als völlig richtig erwiesen.

In der ersten Halbfinalserie drehte die EM-Vierte auf den letzten 50 Metern mächtig auf und schnappte sich in 22,72 Sekunden als einzige Europäerin neben der Europameisterin Amy Hunt ein Ticket für den Final. Eine Schweizer Athletin in einem globalen Sprintfinal – zusammen mit fünf Amerikanerinnen, einer Jamaikanerin und einer Britin – das ist schlichtweg sensationell und keine Selbstverständlichkeit!

Im Final gelang Fabienne Hoenke in 22,74 Sekunden die Bestätigung, mit dieser Zeit wurde sie Achte. Platz 8 unter 17 Weltklasseathletinnen: Mit dieser Ausbeute kann sie ohne zu zögern sehr zufrieden sein.

Gewonnen wurde der Final von Melissa Jefferson-Wooden (USA), die in 21,47 eine Jahres-Weltbestzeit aufstellte.

BRAVO FABIENNE!

Wir sind sprachlos und mächtig stolz auf dich!

Foto: Screenshot Instagram swiss athletics

Unser Präsident Christof Erni im Interview

Unser Präsident Christof Erni im Interview

Foto: Petra Schumacher, Screenshot NFZ

Bericht in der Neuen Fricktaler Zeitung vom 7.9.26

«Werfen war einfach mein Ding»

Christof Erni kam als Jugendlicher zum Speerwurf und blieb dabei.

Über die Jugendriege fand er zur Leichtathletik, später wechselte er auf die Trainerseite und engagiert sich seit einigen Jahren als Präsident für den LV Fricktal.

Christof Erni erzählt, warum der Sport für ihn einen hohen Stellenwert hat.

Petra Schumacher

EIKEN. Christof Erni, Jahrgang 1964, stammt aus Eiken, wo er inzwischen auch wieder lebt. «Meine Kindheit und Schulzeit habe ich im Fricktal verbracht. Mit 25 Jahren bin ich aus beruflichen Gründen nach Aarau gezügelt», so Christof Erni. Nach seiner Ausbildung zum Maschinenmechaniker war er in der Produktionsplanung und der Logistik sowie in verschiedenen Führungs- und Geschäftsleitungsfunktionen tätig.

Aktuell arbeitet er als Produktionsleiter in einer Grosswäscherei.

Sport und Musik

Der Sport begleitet Christof Erni seit vielen Jahren. «Als Kind war man in meiner Zeit einfach bei der Jugi dabei und ist dann automatisch in den Turnverein gewechselt», so Erni.

«Meine Generation hat ja noch viel in der Natur gespielt, das war für uns selbstverständlich. An dieser Bewegung hatte ich viel Freude. Dabei habe ich gemerkt, dass das Werfen einfach mein Ding ist. So bin ich zum Wurfspeer gekommen und dann auch dabeigeblieben.» So, wie man ganz selbstverständlich zur Jugi ging, war man auch bei der Dorfmusik mit dabei. «Mein Vater hat Trompete gespielt und so habe ich mit zehn Jahren auch angefangen, Trompete zu spielen», erzählt Christof Erni. «Die Leidenschaft war anfänglich schon da, aber meine Begabung hielt sich in Grenzen, weshalb ich das dann nicht weiterverfolgt habe.»

Sport als Lebensschule

Den Sport hat Christof Erni hingegen weiterverfolgt. Nach dem Turnfest 1983 wechselte er zum LV Fricktal und trainierte während seiner Zeit in Aarau beim Bürgerturnverein Aarau. In dieser Zeit begann der Sportler auch mit seiner Arbeit als Trainer. «Mir war es von Anfang an sehr wichtig, mein Wissen weiterzugeben und andere Sportler zu unterstützen.» «Ich finde, Sport ist eine Lebensschule. Hier lernt man Ausdauer, Disziplin, Teamgeist sowie den Umgang mit Rückschlägen und Niederlagen. Das sind doch Fähigkeiten, die im Leben, gerade auch im Berufsleben, von grosser Bedeutung sind. Auch das Dranbleiben und sich wieder neu zu motivieren, zählt für mich dazu» erklärt der Leichtathletiktrainer.

Engagement für den LV Fricktal

Christof Erni engagiert sich seit 2022 als Präsident für den LV Fricktal. Zudem ist er technischer Leiter und Leiter Wurf. Der Verein verfügt mit der Leichtathletikanlage Bustelbach in Stein über eine eigene, zeitgemässe Trainingsstätte.

Im Verein trainieren rund 70 Athletinnen und Athleten, Kinder werden ab dem zehnten Lebensjahr aufgenommen. «Wenn ich sehe, wie unbeweglich die Kinder heute oft sind – manche können mit 10 Jahren nicht mal ein „Heubürzli“ – muss ich sagen: Es braucht unbedingt ein Sportangebot für unseren Nachwuchs. Bei uns im Verein geht es auch nicht in erster Linie um Medaillen und Ranglisten, sondern um die Freude an der Bewegung.

Das Angebot reicht vom vielseitigen Grundlagentraining in den Disziplinen Lauf, Sprung und Wurf bis zur gezielten Spezialisierung ambitionierter Nachwuchs- und Aktivsportler. Ergänzt wird das Training durch Krafttraining, Trainingswochenenden und ein jährliches Trainingslager in Bellinzona.

«Besonders talentierte Athletinnen und Athleten erhalten zudem Zugang zu regionalen und nationalen Leistungszentren. Dadurch können wir eine Fabienne Hoenke, Lucia Acklin oder Romy Burkhard bei uns im Verein halten», so Christof Erni. «Gerade für die jüngeren Sportler ist es natürlich enorm motivierend, wenn sie solche erfolgreichen Sportler ‹hautnah› im Verein erleben können oder wenn uns diese Sportler auch mit ins Trainingslager begleiten.»

An die eigenen Grenzen gehen

Christof Erni investiert viel Zeit in seine ehrenamtliche Arbeit beim LV Fricktal. Den Ausgleich findet er auf dem Touren-Töff. «Ich bin gerne ‹offroad› unterwegs. Mit Kollegen fahre ich immer mal wieder nach Kroatien oder Frankreich, wo es solche Strecken gibt.» Gerne geht der Sportler an seine eigenen Grenzen. «Es reizt mich, etwas auszuprobieren, das ich bisher noch nicht gemacht habe.» So hat er schon einen Fallschirmsprung absolviert und ist in St. Moritz im Viererbob mitgefahren.

Es braucht Trainer

Christof Erni wünscht sich, dass Kinder und Jugendliche die vorhandenen Sportangebote nutzen und dann auch dabei bleiben. «Generell wird heute zu schnell aufgegeben. Sich mal durchbeissen, auch wenn es klemmt, und dann sehen, wie der Knoten aufgeht, das ist doch eine wichtige Erfahrung.»

Als zweiten Knackpunkt sieht der Trainer den Übergang von der der Schule zur Lehre. «Da wechseln viele ins Fitnessstudio, weil sie sich ihre Zeit besser individuell einteilen können oder wollen. Aber den Teamgeist, den wir im Verein erleben, den gibt es dort nicht.»

Auf der weiteren Wunschliste von Christof Erni stehen auch Trainer: «Trainermangel ist auch bei uns immer wieder ein Thema. Natürlich kostet es viel von der eigenen Freizeit, wenn man sich im Verein engagiert. Aber hier haben wir die Chance, der jungen Generation unsere Werte zu vermitteln, sie sportlich zu fördern und ihnen etwas von unserem Wissen mit auf den Weg zu geben. Ich finde, das ist gut investierte Zeit.»

Glänzende Nachwuchs-SM für den LV Fricktal

Glänzende Nachwuchs-SM für den LV Fricktal

Sensationelle Leistungen unserer Nachwuchsathleten und -athletinnen an den Schweizermeisterschaften in Basel und Thun.

4 x Gold 🥇

1 x Silber 🥈

2 Finalplätze und 5 x PB!

Gratulation an alle – ihr seid der Hammer! 💪🏼

Ein ausführlicherer Bericht folgt.

U20/U23 SM Basel:

Lucia Acklin U23

Speer 42.17m, 6. Rang

100Hü VL 13.71, Final 13.36s PB + 1.Rang

Weit 6.11m, 1.Rang

Romy Burkhard U23

Stab 4.15m, 1.Rang

Leonie Hoenke U20

100m VL 12.48s, HF n.a.

100Hü VL 14.48s, HF 14.44s, Final 14.58s, 6. Rang

U16/U18 SM Thun:

Lucie Fleig U20

400m VL 60.62s PB + 8.Rang

Manuel Nunez U20

100m VL 11.24s, HF 11.25s

Leon Schmid U16

Kugel 12.54m, 12. Rang

Quirin Treier U16

Stab 4.0m PB + 1. Rang

Diskus 37.75m, 11. Rang

Speer 51.10m PB + 2. Rang

Kieran Vogel U16

80m VL 9.71s PB

100Hü aufg.

Fotos: Stefan Hoenke

Unsere STARtenden an der Nachwuchs-SM vom 5./6. September 2026

Unsere STARtenden an der Nachwuchs-SM vom 5./6. September 2026

(Foto: Leon, Quirin, Kieran, Lucie)

Am kommenden Wochenende starten in Basel und Thun einige unserer Nachwuchs-Cracks an den Nachwuchsschweizermeisterschaften.

Let‘s go and good luck!

Die Startenden freuen sich über Unterstützung auf dem Platz und sind wie folgt im Einsatz:

Samstag, 5.9.26

U20/U23 SM Basel:

13.00 Speer (Lucia Acklin)

13.40 100m (Leonie Hoenke)

16.00 Stab (Romy Burkhard)

U16/U18 SM Thun:

9.50 Stab (Quirin Treier)

10.10 400m (Lucie Fleig)

13.00 Diskus (Quirin)

14.35 80m (Kieran Vogel)

15.05 100m (Manuel Nunez)

Sonntag, 6.9.26

U20/U23 SM Basel:

10.00 100mHü (Leonie)

10.15 Kugel (Lucia)

12.35 100mHü (Lucia)

16.00 Weit (Lucia)

U16/U18 SM Thun:

9.55 100mHü (Kieran)

12.00 Speer (Quirin)

16.40 Kugel (Leon Schmid)

Weltklasse Zürich – Sieg von Fabienne über 200m🔥

Weltklasse Zürich – Sieg von Fabienne über 200m🔥

Bericht der Neuen Fricktaler Zeitung

27.08.2026

Weltklasse Zürich: Fabienne Hoenke gewinnt über 200 Meter!

Die Möhliner Sprinterin Fabienne Hoenke brilliert weiter: Die EM-Vierte und Vize-Europameisterin mit der 4x100m-Frauenstaffel gewinnt am Meeting in Zürich in 22,53 Sekunden. Es ist die drittbeste Zeit ihrer Karriere. Bei ihrem «Heimspiel» verweist sie Torrie Lewis (Australien) und die Spanierin Jaël Bestué auf die Ränge zwei und drei. Gerade auf den letzten Metern zündete die Fricktalerin den Turbo und zog an ihren letzten Konkurrentinnen vorbei. Darauf angesprochen, hielt sie gegenüber SRF fest: «Meine Stärke ist definitiv der hintere Teil. Ich lasse mich nicht aus der Ruhe bringen und weiss, dass im hinteren Teil immer mehr drin liegt. So macht es Spass.» Die anderen Schweizerinnen Cynthia Reinle, Léonie Pointet und Mujinga Kambundji klassierten sich auf den Plätzen 6,7 und 8. (rw)

Foto: NFZ

Resultate Diamond League Zürich

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